Berufskongress Soziale Arbeit 2008 in Köln

Nachhaltigkeit statt Entprofessionalisierung Erster Berufskongress Soziale Arbeit vom 13. bis 15. November 2008 in Köln

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen veranstaltet der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) in diesem Jahr vom 13. bis 15.11.08 den ersten Berufskongress für die Soziale Arbeit.

Dieser Kongress will erstmals in Deutschland die Menschen in den Vordergrund rücken, die in der Sozialen Arbeit beschäftigt sind und eine besondere Verantwortung tragen. Sie sind es, deren Arbeitsbedingungen und -qualität entscheidend sind für die Wirksamkeit von Hilfe und die Nachhaltigkeit des Erfolgs sozialer Arbeit.

Unter dem Thema „Nachhaltigkeit statt Entprofessionalisierung“ werden Angehörige des gesamten Spektrums der Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit und der Wissenschaft über den Zusammenhang zwischen personaler Qualifikation, Arbeitsbedingungen und Qualität sozialer Dienste diskutieren und Grundbedingungen für den Erfolg sozialer Arbeit entwickeln.

Der Berufskongress wird mit Symposien eröffnet, die die typischen Spannungsbereiche in der Entwicklung der Profession Soziale Arbeit benennen:

 | Soziale Arbeit: Zur Identität einer Profession?
|  | Soziale Arbeit: Mehr Hilfe durch Kontrolle?
|  | Soziale Arbeit und Politik: Welches Mandat hat die Soziale Arbeit? |

Die in den Symposien aufgeworfenen Fragestellungen werden dann, bezogen auf einzelne Tätigkeitsfelder und Arbeitsmethoden an beiden Tagen in jeweils zehn verschiedenen Arbeitsgruppen vertieft.

Im Ergebnis wollen wir der fachlichen Expertise von Praxis und Wissenschaft, unabhängig von der Interessenlage von Trägerverbänden und politischer Einflussnahme, auf der Basis einer gemeinsamen Identität als helfende Profession einen öffentlichen Raum geben.

Eingeladen sind besonders engagierte Sozialarbeiter/innen und Erzieher/innen, Studierende der Hochschulen, Lehrende der Hochschulen, Interessierte und (Fach-) Öffentlichkeit. Ein besonderes Studierendentreffen ist vor bzw. parallel zum Kongress geplant.
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